Vata ausgleichen - Blog Artikel IM Medicine

Finde dein Gleichgewicht: Ätherische Öle & Tipps, um dein Vata im Herbst zu beruhigen

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Ich bin Madeleine – baldige Ärztin, Apothekerin und Yogatherapeutin – und in diesem Beitrag widmen wir uns dem Vata-Dosha im Ayurveda.
Gerade im Herbst, der sogenannten Vata-Zeit, spüren viele Menschen Unruhe, Trockenheit, Schlafprobleme oder Verdauungsbeschwerden.
Hier erfährst du, wie du Vata mit einfachen Routinen, Ernährung und Aromatherapie wieder in Balance bringst – ganzheitlich, medizinisch und alltagstauglich.

Was ist das Vata-Dosha?

Im Ayurveda gibt es drei grundlegende Energien, die sogenannten Doshas: Vata, Pitta und Kapha.
Vata setzt sich aus den Elementen Luft und Äther zusammen und steht für Bewegung, Leichtigkeit und Veränderung.
Alles, was im Körper in Bewegung ist – Nervenimpulse, Atmung, Verdauung, Gedankenflüsse – wird von Vata gesteuert.

Wenn Vata im Gleichgewicht ist, fühlen wir uns kreativ, inspiriert, wach und lebendig.
Bei Dysbalance dagegen entstehen Unruhe, Nervosität, Schlafstörungen oder Erschöpfung – Symptome, die sich auch schulmedizinisch als Stressreaktionen oder Regulationsstörungen des Nervensystems erklären lassen.

Wie erkennt man Vata-Typen?

Menschen mit einem dominanten Vata-Anteil sind meist:

  • Schlank, zart gebaut und beweglich
  • Haben oft trockene Haut, kalte Hände und Füße
  • Wirken sensibel, kreativ und kommunikativ
  • Reagieren empfindlich auf Stress, Kälte oder Unregelmäßigkeiten

Sie verfügen über ein feines Nervensystem, das leicht überstimuliert werden kann.
Vata-Typen profitieren daher von Regelmäßigkeit, Wärme und Erdung – körperlich wie emotional.

Ernährung für den Vata-Ausgleich

Im Ayurveda wird Vata durch die Geschmacksrichtungen süß, sauer und salzig harmonisiert.
Diese wirken wärmend, stabilisierend und nährend.
Verstärkt wird Vata hingegen durch bittere, scharfe oder herbe Speisen.

Empfohlen:

    • Warme, gekochte Mahlzeiten (Suppen, Eintöpfe, Breie)
    • Gewürze wie Zimt, Fenchel, Kardamom, Ingwer
    • Wurzelgemüse, Kürbis, warme Getränke, Ghee

Zu meiden:

Rohkost, kalte Salate, trockene Snacks oder zu viele stimulierende Getränke.

Merke: Warm, weich, nährend und wohltuend – das ist die beste Ernährung in der Vata-Zeit.

Typische Vata-Störungen – aus medizinischer und ayurvedischer Sicht

  1. Nervensystem

Unruhe, Schlafstörungen, Ängste, Konzentrationsprobleme.
→ Entspricht einem überaktiven Sympathikus oder Stressdysregulation.

  1. Verdauung

Blähungen, Verstopfung, Reizdarmsymptome.
→ Medizinisch korrelierend mit gestörter Darmmotilität, Mikrobiom-Dysbalancen oder Stress-induzierten Beschwerden.

  1. Bewegungsapparat

Trockene Arthrose, Gelenkschmerzen, Muskelverspannungen.
→ Entspricht beispielsweise degenerativen Prozessen oder neuropathischen Schmerzsyndromen.

  1. Haut & Schleimhäute

Trockenheit, Juckreiz, Spannungsgefühl – besonders im Herbst.

  1. Psyche

Nervosität, Erschöpfung, Angst, Gereiztheit.
→ Vergleichbar mit stressassoziierten psychischen Symptomen.

Ein stabiler Tagesrhythmus ist das Fundament für Vata-Balance.
Regelmäßige Mahlzeiten, Schlafenszeiten und Rituale stabilisieren das vegetative Nervensystem.

Tipps für deinen Alltag

  • Morgens warmes Wasser mit Ingwer oder Zitrone
  • Ölmassage (Abhyanga) mit Sesamöl – stärkt, wärmt, schützt
  • Sanftes Yoga mit Fokus auf Erdung und Ruhe
  • Atemübungen (z. B. Nadi Shodhana, die Wechselatmung)
  • Abendrituale mit Gewürzmilch oder eine Fußmassage mit Lavendelöl

Auch Heilpflanzen wie Ashwagandha, Melisse, Fenchel, Kümmel oder Baldrian können unterstützen – sie beruhigen das Nervensystem und fördern die Verdauung.

Aromatherapie für Vata-Balance

Vata braucht Wärme, Geborgenheit und Ruhe – also Düfte, die erdend, süß und beruhigend wirken.

Besonders empfehlenswert:

  • Sandelholz: stabilisierend, erdend
  • Lavendel: entspannend, schlaffördernd
  • Rose: harmonisierend, herzöffnend
  • Orange süß, Mandarine, Vanille: schenken Geborgenheit und Leichtigkeit

Anwendung:
Im Diffuser, als Raumduft oder als sanfte Massage in Sesamöl-Basis.
Im Ayurveda gilt Sesamöl als Trägeröl als das klassische Vata-Öl – wärmend, nährend und schützend.

Ätherische Öle sind eine wunderbare Brücke zwischen moderner Phytomedizin und Ayurveda. 

Diese Wirkungen sind der Literatur und wissenschaftlichen Studien entnommen und stellen natürlich keine Heilversprechen für doTERRA dar, sondern sind lediglich meine persönlich Erfahrung und Empfehlung.

dōTERRA-Öle & persönliche Empfehlungen

  • Peace-Blend: mit Lavendel, Majoran, Vetiver, Ylang-Ylang – fördert innere Ruhe, Zuversicht und Gelassenheit.
  • ZenGest-Kapseln: Kombination aus Pfefferminze, Koriander, Ingwer, Kümmel, Kardamom, Fenchel und Sternanis – unterstützt die Verdauung.
  • Weihrauch oder Omega-3: zur Unterstützung bei entzündlichen Gelenkbeschwerden (ärztliche Beratung empfohlen).

 

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Vata im Herbst – deine Selfcare-Checkliste

  • Täglich etwas Warmes essen
  • Genügend Schlaf & feste Routinen
  • Ölmassage morgens oder abends
  • Warme Kleidung & Tees
  • Aromatherapie mit Lavendel oder süßer Orange
  • Bewusste Pausen & Entspannung

Der Herbst ist die Zeit, sich zurückzuziehen, zur Ruhe zu kommen und Körper und Seele zu nähren.

Fazit

Das Vata-Dosha steht für Bewegung, Kreativität und Inspiration – doch im Ungleichgewicht zeigt es sich als Unruhe, Trockenheit oder Erschöpfung.
Mit warmen Mahlzeiten, regelmäßigen Routinen, sanftem Yoga und harmonisierenden Düften kannst du dein Nervensystem beruhigen und Stabilität in deinen Alltag bringen.

Gerade im Herbst lohnt es sich, achtsam zu werden – und Körper, Geist und Seele liebevoll zu pflegen.

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